RWE, E.ON und WindMW wollen Betriebsbasis für Offshore-Windkraftwerke auf Helgoland errichten
Offshore-Windkraft News / Helgoland. RWE, E.ON und WindMW haben auf Helgoland ihre Pläne zum Bau einer Betriebsbasis für Wartung und Betrieb ihrer in der deutschen Nordsee geplanten Offshore-Windparks vorgestellt. Dazu zählt auch der Offshore-Windpark “Meerwind” über dessen Finanzierung durch Blackstone wir heute morgen berichteten. Die Pläne sehen vor, den Südhafen von Helgoland zu einer Service- und Betriebsstation auszubauen. Dazu sollen auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern insgesamt drei Servicegebäude mit Werk- und Lagerhallen entstehen.
“Mit diesen Plänen arbeiten wir aktiv an der Energiewende mit. Helgoland wäre die erste Insel in der deutschen Nord- und Ostsee, die vom Ausbau der Offshore-Windkraft derart profitieren würde. Der Aufbau dieses neuen Wirtschaftszweiges bedeutet für Helgoland neue Arbeitsplätze, wachsende Kaufkraft und steigende Gewerbesteuereinnahmen”, betont Jörg Singer, Bürgermeister der Gemeinde Helgoland.
Noch in diesem Sommer sollen die planungstechnischen Voraussetzungen für die Errichtung der Betriebsbasis im Südhafen geschaffen werden. Die neugegründete Hafenbetriebsgesellschaft Helgoland (HGH) koordiniert die notwendigen Maßnahmen. Dazu gehören die Erschließung des Baugeländes, die Ertüchtigung der Kaikante sowie die Schaffung von insgesamt zehn Bootsanlegeplätzen durch die Errichtung eines zusätzlichen Landungsstegs.
Drei Offshore-Windparks sollen von Helgoland aus betrieben werden
Insgesamt sollen von Helgoland aus zukünftig drei Offshore-Windparks betrieben und gewartet werden. Neben dem Projekt Nordsee Ost (295 MW) von RWE Innogy sind das Amrumbank West (ca. 300 MW) von E.ON und das Projekt Meerwind (Süd und Meerwind Ost) (288 MW) des US-Finanzinvestors Blackstone. Dieses Offshore-Windkraftwerk wird von der WindMW GmbH gebaut und betrieben. Alle drei Windparks liegen zwischen 25 und 35 Kilometer vor Helgoland. Die Betriebsdauer eines Offshore-Windparks liegt bei rund 20 Jahren.
Quelle: http://www.cleanthinking.de/


